Unser Vertrauensvorschuss…

… für folgende erste Umsetzungsschritte der Forderungen an das Rektorat bis Dienstagmittag würden bis auf weiteres ab Mittwoch, 9. Dezember 2009 Lehrveranstaltungen im besetzten HS 383 ganztägig vorbehaltlich der weiteren Entwicklung zugelassen. Wir weisen darauf hin, dass wir bei gegebener politischer Notwendigkeit die ganztägige Nutzung wieder aufnehmen bzw. den Protest ausweiten werden:

1. Annahme des Protokolls bzw. Übermittlung eventueller Einsprüche des Rektorats an Unibrennt-Salzburg.

2. Einrichtung von mindestens den folgenden 3 AGRUS, in denen die Entscheidungen auf konsensualer Basis getroffen werden:

  • Arbeitsgruppe „Fortschrittliches, partizipatives Studienrecht“ (Zusammensetzung: 6 Personen Rektorats-/SenatsvertreterInnen + 6 Unibrennt-VertreterInnen):Satzungsüberarbeitung,  Empfehlungen an die Curricularkommissionen (zu Pflichtpraktika, Vorschlagsrecht der Studierenden auf 1 Lehrveranstaltung pro Semester, etc.).
  • Arbeitsgruppe „Kommunikation, Information und Transparenz“:Zur Gestaltung des Online-Forums und Verbesserung des Web-Auftritts für besseren universitätsinternen Infomrationsfluss (Ausschreibungen, Anregungen, Ideenaustausch – besonders zur stärkeren Einbindung der Studierenden in die Forschung und zu Publikationsmöglichkeiten, Plusonlinekritik, etc.).
  • Arbeitsgruppe „Freiräume an der Universität“:Zur Vorbereitung der in der Stellungnahme des Rektorats vom 1.12 vorgeschlagenen Besprechung eines gesamten „Raumpakets“ im Jänner 2010.

3. Terminvorschlag für die ersten Treffen der Arbeitsgruppen.

4. Vereinbarung der Beteiligung an „u:book“.

5. Fixierung der für die geplante Ringvorlesung zur Verfügung stehenden Mittel.

Ab dem Zeitpunkt, an dem zusätzlich die unten folgenden Umsetzungsschritte erfolgen, werden Lehrveranstaltungen im besetzten HS 381 täglich von 8 bis 18.00 Uhr zugelassen:

6. Terminliche Festlegung des Beginns der Probephase für längere Öffnungzeiten und Festlegung, in welchen Bibliotheken mit diesen Probephasen begonnen werden soll.

7. Volle Unterstützung unserer Forderungen an Stadt und Land Salzburg .

8. Erste deutliche öffentliche Stellungnahme für einen freien Hochschulzugang in Europa durch entsprechende Presseerklärung, Veröffentlichung auf der Frontpage der HP der Uni Salzburg und eine Mailaussendung an alle Universitätsangehörigen der Uni Salzburg.

9. Bereitstellung einer für die Studierenden zugänglichen Teeküche als Raum ohne Konsumzwang  (o.ä.) an jedem Haus der Universität Salzburg.

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