Ausverkauf der Bildung

Auf der heutigen Schranne, dem jeden Donnerstag stattfindenden Markt auf dem Mirabellplatz, waren die Salzburger Protestierenden mit einem Angebot der besonderen Art vertreten. Unter dem Motto „Ausverkauf der Bildung“ brachten sie ECTS-Punkte und Bachelorzeugnisse unter die Bevölkerung. Da universitäre Bildung aufgrund der Untätigkeit, Ignoranz und Kurzsichtigkeit von Wissenschaftsminister Hahn und Bundeskanzler Faymann ohnehin nichts mehr wert sei, „können wir sie ja auch gleich billig verscherbeln“ meint eine der Vertreterinnen der Plattform Unibrennt.
Wie die bildungshungrigen Studierenden berichten, wurden ihnen die Bachelorabschlüsse förmlich aus der Hand gerissen. „Die Zeugnisse sind zwar das Papier nicht wert, auf dem wir sie gedruckt haben, aber das gilt ja schließlich auch für die meisten Aussagen unserer PolitikerInnen“, schließen die AktivistInnen von Unibrennt.
Mit ihrer Aktion verdeutlichen die Studenten, dass Bildung keine Ware sondern ein Allgemeingut ist, das jedem Interessierten frei stehen muss.

Ausstellung eines BachelorzeugnissesGespräch mit einer Schrannenbesucherin"Ausverkauf der Bildung"-Teammitglieder

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