Aktion KoWi I

“Uni brennt” war heute in beiden Hörsälen, in denen die Einführungsvorlesung “KoWi I” abgehalten wurde, zu Gast, um den Erstsemestrigen – die ja besonders von Bologna-Prozess und mangelnder Ausfinanzierung der Unis betroffen sind, unsere Ideen zu präsentieren und vor allem mit ihnen zu diskutieren. Ein großes Thema in der regen Diskussion mit den Studis war die Frage nach der Durchsetzung der Forderungen wie etwa Beseitigung von Zusatzbeschränkungen und endgültige Abschaffung der Studiengebühren, die von einigen sehr kritisch gesehen wird. Erfreulich ist gleichzeitig, dass mehrere Anfragen kamen, wann man sich wo wie beteiligen kann. Wir glauben und hoffen, einen Teil der KoWi-Erstsemester mit der Aktion erreicht zu haben.

Auch Prof. Klaus hatte sich hinter unsere Aktion als solche gestellt, sich in der Frage der Zugangsbeschränkungen jedoch distanziert.  Zugleich wies sie auf die Rolle der Univerwaltung bei der schlechten Ressourcenausstattung – insbesondere der Kommunikationswissenschaft – hin und forderte uns auf, das in unsere Proteste miteinfließen zu lassen.

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  • Frau Klaus hat ihre TutorInnen, die mehrere Räume im Untergeschoß als Arbeitsräume nutzen, per eMail aufgefordert, keine BesetzerInnen in die Büros zu lassen. Dies sei untersagt. Falls Schaden entstehe, müßten die TutorInnen diese Schäden bezahlen.
    Diese Aktion ist genauso unsolidarisch und spalterisch wie die Aktion von Bauman an der Nawi.
    Vielleicht kann das jemand ins Plenum einbringen bzw. könnte man Protestaktionen dazu überlegen.

  • Die Kommunikationswissenchaft und andere Institute sollten ihre Räume lieber als Schlaf- und Aufenthalts- und Diskussionsräume anbieten, nicht das Gegenteil und uns aussperren.

  • Liebe Inge,

    diese Räume sind zweckgebundene Projekträume, in denen nicht nur arsch-teure Technik steht – die von Projektgebern bezahlt wird und allen Studierenden zugute kommt- sondern auch personenbezogene Daten aus Umfragen u.ä. datenschutzgerecht aufbewahrt werden müssen. Es macht also durchaus Sinn, dass nicht jede und jeder ungefragt Zutritt zu diesen Räumen hat. Zudem sind TutorInnen Uni-Bedienstete mit gewissen Dienstpflichten.
    Will man diese Räume nun andersweitig nutzen, liegt die Entscheidung darüber nicht im Ermessenspielraum von TutorInnen, sondern von Frau Klaus.

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