Bericht Tag 1

Mit dem Beschluss den Hörsaal 381 an der Geswi in Salzburg zu besetzen, hat jetzt der Prozess der Studierendenproteste auch in Salzburg an Fahrt gewonnen.

In einem ersten Plenum haben sich die anwesenden Studierenden solidarisch mit den Forderungen erklärt, welche von unseren KollegInnen in Wien, Graz und anderswo in den letzten Tagen formuliert wurden.
Gleichzeitig wurde beschlossen, diese Forderungen weiter auszuformulieren, an die Spezifika der Salzburger Situation anzupassen und in gemeinsamer, basisdemokratischer Diskussion Perspektiven und Lösungsansätze zu entwickeln.
Zu diesem Zweck wurden folgende inhaltliche Arbeitsgruppen eingerichtet, die in den kommenden Tagen allen Interessierten offen stehen:

1. AGRU Zugangsbeschränkungen
2. AGRU Demokratisierung
3. AGRU Ausfinanzierung
4. AGRU faire Arbeitsbedingungen
5. AGRU Salzburg (Wohnen, Mobilität, Studierendenkultur)
6. AGRU GEGEN Verschulung – Bildung statt Ausbildung

Zusätzlich gibt es verschiedenste Arbeitsgruppen, die sich um die Organisation, Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit des friedlichen Protests kümmern.

Nach einer ersten Arbeitsphase in den Gruppen, wurden in einem 2. Plenum Grundsätze der Besetzung beschlossen:

Wir sind solidarisch!
Wir sind gewaltfrei!
Wir treten aktiv gegen Rassismus und Sexismus auf!
Wir sind basisdemokratisch!
Wir dulden keinen Vandalismus und bemühen uns, den Reiningungskräften keine Zusatzarbeit zu verursachen.

Nochmals laden wir alle Studierenden und Lehrenden der Universität Salzburg dazu ein, sich solidarisch unserem Protest anzuschließen und gemeinsam Lösungen gegen die Bildungsmisere zu erarbeiten und einzufordern.

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