Arbeitskreis Bildungspolitik – Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
An die protestierenden Studierenden in Wien:
Es reicht…
Weiter so wollen und können wir nicht – weder in Wien, noch in Halle oder anderswo. Auch wenn die Probleme bei uns unter andere Schlagwörter fallen, die Funktionäre der Ökonomisierung andere Namen tragen, steht hinter unseren und euren Problemen der selbe Geist. So könnten eure Forderungen – ein wenig anders formuliert – auch unsere sein.
Bereits im Juni diesen Jahres fanden sich in ganz Deutschland Studierende, die nicht mehr bereit waren sich mit Kürzungen, Verschulung und Entdemokratisierung an den Hochschulen abzugeben. So fanden auch wir uns – eine Basisgruppe Studierender, die sich gegen die bestehenden Verhältnisse an beiden halleschen Hochschulen wenden und für Veränderungen kämpfen.
Daher gilt euch, liebe Wiener Protestierende, unsere ganze Solidarität. Wie wir einmal mehr erkennen, existiert der von Politikern viel beschworene „Europäische Hochschulraum“ längst. Doch statt zu konkurrieren, solidarisieren wir uns als Studierende – erkennen unsere Gemeinsamkeit und finden Einigkeit.
In Solidarität wünschen wir euch Ausdauer und Beharrlichkeit!
Arbeitskreis Bildungspolitik
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein
Halle, der 19. Oktober 2009